Wanderung: Rifugio Champillon zum Col du Grand St Bernard.
Vom Rifugio Champillon beginnt man mit einem heftigen, aber zum Glück kurzen Aufstieg zum Col de Champillon. An einem klaren Tag kann man vom Pass aus den mächtigen Mont Blanc in der Ferne vor sich sehen.
Von hier aus folgt ein bedeutender Abstieg von etwa 900 m ins Tal auf der anderen Seite. Gehen Sie zunächst durch eine große alpine Mulde hinab, bevor Sie rechts über einen Vorsprung queren, um einen diagonalen Abstieg ins darunterliegende Vallon de Menouve zu beginnen und nahe dem Talboden in den Wald eintreten. Das Tal ist ruhig, bis auf einige landwirtschaftliche Gebäude.
Ein kurzer, zickzackförmiger Aufstieg führt Sie auf die andere Talseite, in dichteren Wald. Dann beginnt ein wunderbar flacher und breiter Weg, der Sie aus dem Menouve-Tal herausführt, gefolgt von einem kurzen Abstieg zu den landwirtschaftlichen Gebäuden in Barasson.
Vom Barasson führt die offizielle Route, wie in Ihrem Reiseführer und auf der Papierkarte angegeben, hinab zum Dorf St Rhémy. Es ist jedoch etwas einfacher, St Rhémy zu umgehen und stattdessen von Barasson über den Plan Puitz zu gehen. Dies haben wir daher auf Ihrer digitalen Karte eingezeichnet.
Der kleine Gipfel des Plan Puitz bietet wunderbare Ausblicke ins Tal, sodass die kleine Umgehung zum Gipfel die Mühe wert ist. Von hier aus folgt ein kurzer, steiler Abstieg und dann ein langer und sehr allmählicher Aufstieg auf einem Balkonpfad, der langsam über die Baumgrenze führt. Während Sie in eine große Bergmulde unter den zerklüfteten Gipfeln des Mont Fourchon gehen, treffen Sie auf die Straße, die ebenfalls zum Col du Grand St Bernard führt.
Überqueren Sie die Straße zunächst bei einer kleinen Gruppe von Gebäuden, wo Sie das Enoteca Al Sazion Café (www.alsazio.com/enoteca) finden. Folgen Sie dann weiter bergauf über einen breiten Hang und überqueren Sie die Straße zweimal mehr, während sie in Zickzack hin und her verläuft. Sie erreichen den Col du Grand St Bernard neben einer großen Steinsäule, auf deren Spitze eine Statue des Heiligen Bernard selbst steht, die auf den kleinen See am Pass blickt.
Auf dieser, der italienischen Seite des Sees, finden Sie mehrere Hotels und Restaurants. Auf der anderen Seite des Sees, in der Schweiz, befindet sich das große historische Hospiz, das Pilgern seit fast 1000 Jahren Schutz bietet.